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Europas erstes Wasserstoff-Speicherkraftwerk entsteht in Deutschland mit 4 Millionen Euro Förderung

Started by Redaktion, April 01, 2025, 10:16:39

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Redaktion

Wasserstoff könnte in Zukunft eine immer wichtigere Rolle bei der effizienten Stromspeicherung spielen. Bislang sind Speicherung und Transport des Energieträgers jedoch eine sicherheitstechnische Herausforderung. Ein aktuelles Projekt in Sachsen will allerdings eine sichere und kostengünstige Methode entwickelt haben, bei welcher Wasserstoff mittels oxidierter Eisen-Nuggets transportiert wird.

https://www.notebookcheck.com/Europas-erstes-Wasserstoff-Speicherkraftwerk-entsteht-in-Deutschland-mit-4-Millionen-Euro-Foerderung.990662.0.html

DominikPet

Das nächste unsinnige und Steuergelder vernichtende Projekt. Zudem ist der Artikel hier auch noch inhaltlich falsch:

QuoteBei dem Verfahren werden Eisen-Nuggets wahlweise oxidiert, um Wasserstoff in Form von Eisenoxid einzuspeichern, wobei eine enorme Energiedichte erreicht wird.

QuoteWasserstoff reagiert mit Eisen-Nuggets und speichert seine Energie in Form von Eisenoxid (Bildquelle: Ambartec)

Beides Aussagen sind natürlich Unfug - Wasserstoff kann man unmöglich in Form von Eisenoxid speichern, denn Eisenoxid enthält keinen Wasserstoff. Auch reagiert der Wasserstoff nicht mit den Eisen-Nuggets (daraus entstünde unter geeigneten Bedingungen Eisenhydrid), sondern mit dem Eisenoxid zu Wasser, wodurch dieser oxidiert und das Eisen reduziert wird. Der Energieträger ist auch nicht Eisenoxid, sondern nach wie vor Wasserstoff.



AMBARtec

Wasserstoff reagiert mit Eisen-Nuggets und speichert seine Energie in Form von Eisenoxid. - Natürlich ist das eine vereinfachte Darstellung, um das Thema auch für technische Laien - und in der notwendigen Kürze in den (Nicht-Wissenschafts-) Medien - zu veranschaulichen. Unsinnig ist das Verfahren jedoch nicht, es funktioniert sehr gut für die Speicherung und den Transport eines - chemisch korrekt - Wasserstoffbildungspotentials.

Der Prozess besteht aus der Reduktion und Oxidation von Eisenoxid bzw. Eisen: Bei der Speicherbeladung reduziert der zugesetzte Wasserstoff das Speichermedium Eisenoxid. FeOx + H2 --> Fe + H2O
Der dabei freigesetzte Wasserdampf lässt sich in der Elektrolyse wiederverwenden.

Bei der Entladung führt man am Einsatzort dem Speicher Wasserdampf zu. Dadurch findet unter Freisetzung von Wasserstoff eine Oxidation des Eisens statt. Fe + H2O --> FeOx + H2
Der so erhaltene Wasserstoff lässt sich sowohl stofflich als auch energetisch nutzen.

Die Ergebnisse eines mehrmonatigen Praxistests der Demonstrationsanlage in Freiberg bestätigen die ausgezeichnete Energiebilanz des Gesamtprozesses von der Wasserstoff-Erzeugung über das Beladen des Speichers bis zum Ausspeichern des Wasserstoffs. Durch eine optimale Systemintegration einer Hochtemperaturelektrolyse (SOEC) lassen sich hier Wirkungsgrade von über 80 Prozent erreichen.

Alle Unternehmen, die an der Errichtung und dem Betrieb des Wasserstoffspeicherkraftwerks beteiligt sind, haben trotz teilweiser Förderung hohe eigene finanzielle und personelle Aufwände zu leisten. Da es sich um eine technologische Neuentwicklung handelt, werden kleinere Unternehmen ebenso wie die Universität dabei unterstützt.

happi


Kanone

Dies ist keine Re kommentar, sondern ein Standalone.
Von dem Gefahrenpotential ist hier nirgends die Rede.

Was wenn es Mal zu einem Unfall kommt beim Transport ?

Oder einem Anschlag ?!

Sieht sehr explosiv aus.

AMBARtec

Einer der Vorteile unserer Technologie ist die hohe Sicherheit - kein Gefahrgut, keine erforderlichen Änderungen der Infrastruktur, vereinfachte Genehmigungen.
 
Im "beladenen" Zustand enthalten die Speicher nur Eisen - kein einziges Wasserstoffmolekül. --> siehe Erklärung oben.
Noch einmal in Kürze: durch die chemische Reaktion beim Beladen des Eisenoxids mit Wasserstoff erzeugen wir im Speichermaterial ein hohes Wasserstoffbildungspotential.
Beim Entladen wird dies genutzt, um die gleiche Menge an Wasserstoff zu erzeugen. Der Wasserstoff ist also nur dann und dort im System, wenn/wo er genutzt wird.

Es ist nicht ganz einfach, sich in die Technologie "einzudenken". Über den Firmennamen finden Sie bei Interesse zahlreiche Veröffentlichungen, die dabei sicher helfen.

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