Quote from: Magnar Hirschberger on April 01, 2025, 16:06:14Natürlich sind die MacBooks Air tolle Geräte, zumal auch die Preise der anderen Hersteller geradezu irre angezogen haben (z.B. Lenovo X13 2019 noch ca. 1300€, heute kaum unter 1800€).
Aber es lohnt sich nur die Basiskonfiguration, nur so entgeht mensch einer Preisexplosion.
Warum soll sich nur die Basiskonfiguration lohnen? Das MacBook Air mit voll ausgestatteten 32GB und 512er SSD gibt es aktuell für knapp über 2000 EUR zu kaufen und man bekommt bei den Eingabegeräten alles vom feinsten. Wer mehr SSD-Speicher will, kann sich ja so nen schmalen Streifen in Form einer Thunderbolt SSD dranknippsen, da gibt es durchaus elegante Lösungen.
Als Alternative in der Windows-Welt gibt es in dieser Größen- und Gewichtsklasse mit 32GB RAM kein Zen5 Notebook von AMD, außer dem minderwertigen Asus Vivobook Schrotthaufen oder das höherklassige Zenbook, wo man allerdings auch mit Spiegeldisplay sowie OLED leben muss, schlechtere Eingabegeräte, Geräuschkulisse unter Last... und das sind gerade mal 250 EUR weniger als der Mac.
Wie eh und je ist die Auswahl bei Notebooks mit Intel, aktuell in Form von Lunar Lake, in dieser Größen- und Gewichtsklasse mit 32GB RAM überbordend, allerderings muss man hier bei der Performance gegenüber Zen 5 ordentlich Federn lassen und als Dankeschön sind die Dinger auch nicht leise unter Last.
Haptische Touchpads kann man hier mit der Lupe suchen.
Ach und soll es kein spiegelendes Display sein, dezimiert sich die Lunar Lake Auswahl auf ganz wenige Geräte. Soll es auch kein OLED sein, bleiben zwei Geräte: das teure LG Gram in 16" oder 17".
Es ist echt ein Trauerspiel. Und was die Performance betrifft: Im Multicore Cinebench liegt der passiv gekühlte M4 gerade mal 6% hinter dem Ryzen AI 375, sofern letzterer in einem vergleichbaren Notebook zum Einsatz kommt.
Quote from: Magnar Hirschberger on April 01, 2025, 16:06:14"Einer internen Statistik zufolge wurde Asahi Linux 47.875-mal installiert. Laut der offiziellen Supportseite werden nicht nur das MacBook Air und MacBook Pro ... unterstützt, sondern ebenso Mac Mini-Serie, Mac Studio und iMac All-in-one-PCs. In Zukunft soll auch noch der Mac Pro hinzukommen.
Aktuell hat die Distribution mit einigen "Kinderkrankheiten" zu kämpfen. Beispielsweise wird USB-C unterstützt, aber ein Display lässt sich darüber noch nicht betreiben.Ebenso fehlt noch die Implementierung von Thunderbolt, dem internen Mikrofon, der Lautsprecher (nur iMac) und der Touch ID. "
Es fehlt da leider noch eine ganze Menge...
Ein interessantes Projekt, doch der Projektinititator hat's hingeschmissen, weil die Community undankbar ist und nur noch nervt (halt Apple-User der Oberschicht), der Support der Hardware wegen dem Rust-Dilemma nicht im Linux Kernel landet und alles von Hand gepatcht werden muss... die Spenden lassen nach, entsprechend zieht sich alles... auch gibt es kein Support aktuellerer Apple Silicon Produkte.
Aber mich wundert das alles nicht... Linux für diverse offene ARM-Plattformen zu supporten ist schon mit enormen Aufwand verbunden (ich sag nur Device Trees statt ACPI, da kann die x86er Community nur müde lächeln), kein Wunder, dass bei den meisten Smartphones nicht einmal die gut verdienenden Hersteller mehr als ein paar Jahre Support leisten wollen. Nicht einmal Qualcomm hat für seine X Elite CPUs den Linux Support finalisiert, bis der Ende 2025 mal fertig ist, kommt schon die nächste Generation und man darf wieder 2 Jahre warten.
Und Asahi Linux kommt noch das ganze zeitraubende Reverse Engineering dazuz... das ist von der Community kaum zu stemmen.