Also ich habe mir auch eine Variante gekauft. Allerdings sind das jeweils 3 Lüfter, die man magnetisch unten an die Heizung klippt. Zusätzlich ist ein Sensor dran, der ab ca. 30 Grad dafür sorgt, das die Lüfter los laufen. Wir haben eine Wohnzimmer-Esszimmer-Kombination mit jeweils einem Heizkörper. Unter den zwei Heizungskörper sind 2x3 Lüfter drunter. Also 6 pro Heizkörper und damit insgesamt 12 Stück.
Befeuert wird das Haus via Gas-Therme. Der Sensor für für die Temperaturabnahme befindet sich ebenfalls im Wohn- und Essbereich, gegenüberliegend der Heizkörper. Zusätzlich habe ich zum Abgleich nochmal ein unabhängiges Thermometer.
Faktisch ist es nun nach 2 Jahren Test so, dass wir festgestellt haben, dass wenn ich an meiner Gas-Therme 19,5 Grad einstelle, ich am Thermostat der Gas-Therme und dem unabhängigen Thermometer 21,5 Grad angezeigt bekomme. Die Feststellung dabei ist auch, dass die Heizkörper nicht mehr so extrem heiß werden und die warme Luft direkt abtransportiert und im Raum verteilt wird, was einem auch ein wärmeres Gefühl vermittelt.
Dadurch konnten einige m³ Gas eingespart werden. Die 3 Lüfter brauchen ungefähr 1KW/h im Jahr. Sprich in unserem Fall
4 KW/h pro Jahr. Das ist also überschaubar.
Schlussendlich muss man sagen, dass wir mehr Gas gespart haben, als wir in Strom investieren mussten, zumal die 4 KW/h via Photovoltaik-Anlage gespeist werden. Wir reden hier von ungefähr 50-60 Euro im Jahr.
Auffällig hingegen ist, das sich die warme Luft im Zimmer besser verteilt und klettert nicht nur stur an der Wand und am Fenster hoch. Gefühlt ist auch die Luft besser, da sie nicht im Raum steht.
Was aber viele vergessen sind die Kosten. Für die 4x3 Lüfter, inklusive Chassis mit Magnete, um das ganze unter die Heizung zu klippen waren pro 6er-Set 179 Euro. Das mal 2 sind wir bei 358 Euro. Wenn man nun großzügig rechnet und bei 60 Euro Einsparung bleibt, muss das Ganze 6 Jahre laufen, damit es sich amortisiert. Erst dann fängt man an zu sparen, zumal die Hardware durchhalten muss.